Am Donnerstagmorgen sind wegen des Verdachts der Untreue bei “Lustreisen” verschiedene städtische Firmen unter die Lupe genommen worden. Seit 2002 waren deren Aufsichtsräte mit Kölner Kommunalpolitikern regelmäßig an interessante Orte gefahren. Dies waren natürlich Privatreisen, welche nicht versteuert wurden. Viele Kölner Politiker müssen nun mit einem Strafverfahren rechnen. Ein Großaufgebot von Staatsanwaltschaft und Polizei waren zu der Razzia ausgerückt.
Während einerseits die Firmen durchsucht wurden, geschah dies gleichzeitig mit privaten Wohnungen, damit niemand wichtiges Informationsmaterial beseitigen, sowie sich gegenseitig warnen konnte. Betroffen waren das Versorgungsunternehmen Rheinenergie, die Kölner Verkehrsbetriebe, die Kölner Stadtwerke, die Wohnungsbaugesellschaft GAG sowie die Kölner Stadtwerke.
Quelle: wdr.de



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