Archiv für den Monat: Dezember 2015

Köln: Freie Wähler protestieren mit dem Verein NABIS, Baumschützern und Anwohnern gegen die geplanten Baumfällungen auf der Bonner Straße.

(Köln-Raderberg/Bayenthal)  Zu dem heute vom Verein NABIS organisierten Ortstermin auf der Bonner-Straße/Ecke Schönhauser Straße, waren neben Vertretern der Kölner Presse auch der Bezirksvertreter Torsten Ilg von den FREIEN WÄHLERN und einige Anwohner geladen.

Für Ilg ist die Unterstützung des Vereins eine Herzensangelegenheit: „Die etablierten Parteien behaupten, man könne durch den Rückbau der Bonner Straße die Verkehrsbelastung reduzieren, das Gegenteil wird der Fall sein. Weder die Interessen der Pendler werden berücksichtigt, noch die Anbindung der Außenbezirke an die Straßenbahn ist gesichert, noch wurde bei den völlig veralteten Plänen und Prognosen einst berücksichtigt, dass so viele neue Wohnviertel in Raderthal, Raderberg und auf dem ehemaligen „Deutsche-Welle-Areal“ entstehen werden und somit die Bevölkerung des Kölner Südens explosionsartig anwachsen wird.“ Die von den Freien Wählern ebenfalls unterstützten Proteste und Eingaben von Bürgervereinen wie z.B. dem Verein „Colonia Elf“ im Heidekaul, wurden bislang weder von der Stadtverwaltung noch von der Bezirksregierung ernsthaft geprüft. Auch eine geplante Parkpalette am Verteilerkreis wurde aufgrund der zu erwartenden Bürgerproteste aus den gegenwärtigen Planungen für die Bonner-Straße einfach herausgenommen, wohl um so einer unangenehmen Diskussion zu entgehen.

FREIE WÄHLER Köln, NABIS

3. v.l. Torsten Ilg FREIE WÄHLER, 4. v.l. Ottmar Lattorf NABIS e.V. mit Bürgern im Gespräch.

Für Ottmar Lattorf vom Verein NABIS ist klar: „Das Ausmaß der Zerstörung steht in keinem Verhältnis zum angestrebten Nutzen. Der Verkehr wird so sicher nicht reduziert!“ Das Argument, die Stadt würde bei einem Verzicht auf die Planungen Fördergelder verlieren, lässt Lattorf nicht gelten: „Der ermittelte Förderfaktor dieses Projekts liegt gerade mal bei 1,07. Läge der Faktor bei weniger als 1, wäre das komplette Projekt nicht mehr förderungswürdig gewesen“. Torsten Ilg ergänzt: „Es werden Millionen in den Sand gesetzt, ob nun mit oder ohne Fördergelder. Eine staatlich geförderte Fehlplanung macht die Sache nicht besser.“

Wohl um Ihrem Unmut über die geplanten Baumfällungen Luft zu verschaffen, hatten einige Wochen zuvor andere Bürger Hinweise und Flyer der Baumschützer an den Bäumen selbst befestigt. Aufgrund dessen hat sich eine große Kölner Werbefirma bei NABIS beschwert, wie Ottmar Lattorf bestätigt. Gerüchtweise soll zwischen der Firma und der Stadt Köln eine Art „Exklusivvertrag“ zur Nutzung aller Baumflächen im Kölner Süden zu Werbezwecken abgeschlossen worden sein. Für Torsten Ilg wäre so etwas ein Unding: „Erstens kann ich mir das nicht vorstellen. Das wäre skandalös. Unsere städtischen Bäume gehören dem Allgemeinwohl. Zweitens müsste diese Firma dann doch eigentlich ein Interesse daran haben, dass die Bäume bleiben? Ich werde dieser Sache jedenfalls nachgehen und ggf. eine Anfrage in der Bezirksvertretung starten.“ Sowohl für die anwesenden Bürger und Anwohner, als auch für die Vertreter des Vereins NABIS und der FREIEN WÄHLER steht fest, dass noch weitere Ortstermine und Spaziergänge auf der Bonner Straße abgehalten werden, um die Menschen für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. 

Köln: Unterbringung von Flüchtlingen in Kirchen und Moscheen unerwünscht?

(Rodenkirchen) Mit großem Erstaunen hat Bezirksvertreter Torsten Ilg (FWK) die deutliche Ablehnung seines Prüfantrags bei der letzten Sitzung der BV-Rodenkirchen kommentiert: „Offensichtlich hatten meine Kolleginnen und Kollegen nicht den Mut, dieses Gesuch offiziell an die Verwaltung zu richten.“ 

Der Vertreter der Freien Wähler hatte beantragt die Verwaltung prüfen zu lassen, wie viele Immobilien der christlichen Kirchen, sowie deren Gotteshäuser, aber auch Einrichtungen anderer Glaubensrichtungen, also auch Tempel, Synagogen und Moscheen vorhanden sind, die für eine potentielle Nutzung als Flüchtlingsunterkunft infrage kommen könnten. Außerdem möge die Verwaltung alle Glaubensgemeinschaften aktiv anschreiben mit der herzlichen Bitte, dort übergangsweise eine Unterbringung von Flüchtlingen zuzulassen.

Torsten Ilg FWK KölnFür Ilg ist die ablehnende Haltung des Gremiums befremdlich: „Einen fast gleichlautenden Antrag hatte die BV-Nippes bereits im Januar einstimmig beschlossen. Allerdings wurden dort nur die christlichen Kirchen angesprochen. Für mich ist es aber eine Selbstverständlichkeit, dass alle Glaubensrichtungen in Köln gleichermaßen angesprochen werden sollen, auch Muslime. In Ehrenfeld steht beispielsweise mit der Zentralmoschee ein riesiges Gebäude fast leer, das trotz bestehender Baumängel demnächst einer schrittweisen Nutzung unter Wahrung der Ansprüche zugeführt werden soll, wie der Betreiber die Ditib-Gemeinde in der Presse zitiert wird.“ Man könne vielleicht durch Umschichtung und zeitweiliger Zusammenlegung von Aufgaben und Personal zusätzliche Räume schaffen? Dies gelte auch für Tagungsräume, Bibliotheken, Pfarrsäle und ähnliches. In Oberhausen wurde unlängst seitens der evangelischen Kirche ein noch genutztes Gotteshaus zur Flüchtlingsunterbringung freigegeben.

Flüchtlinge in Kirchen unerwünscht

Auf den Einwand von Bezirksbürgermeister Homann, dass die BV keine rechtliche Handhabe hätte Eigentum der Kirchen zu „beschlagnahmen“ antwortete Ilg: „Das fordere ich doch gar nicht. Natürlich ist mein Antrag als Bitte zu verstehen und nicht als Drohung“.

Torsten Ilg übergab letztlich dem anwesenden Vertreter der Verwaltung eine Liste mit Adressen aller in Köln ansässigen Kirchen und Glaubensgemeinschaften, sozusagen als gut gemeinte Geste und Entscheidungshilfe – quasi als eine Art „inoffiziellen“ Auftrag – in dieser Sache tätig zu werden. Diese Geste des guten Willens waren die restlichen Mitglieder der BV-Rodenkirchen offenbar nicht bereit zu unterstützen. Der Antrag wurde gegen die Stimme des Freien Wählers, einhellig abgelehnt.

Köln: Freie Wähler klagen an: Kalkberg ist ein Millionengrab!

(Köln) Nachdem der Rat in seiner Sitzung am 12. November 2015 die Dringlichkeit des von den Wählergemeinschaften „Freie Wähler Köln“ und „Deine Freunde“ eingebrachten Kalkberg-Antrags abgelehnt hatte, steht dieser morgen erneut auf der Tagesordnung.

Der Rat fand am 12.11. die Frage des Kreuzblumen-Standorts dringlicher und wichtiger als eine Diskussion um den absinkenden Hubschrauberlandeplatz auf der Kalkberg- Deponie. Trotzdem ließ er am vergangenen Samstag per Dringlichkeitsentscheidung die Bagger zur Abtragung der Kuppe des Kalkbergs anrollen. Angeblich kann die Hubschrauberstation nur gerettet werden, wenn kurzfristig die Kuppe des Kalkbergs für 1,3 Mio. Euro abgetragen wird. Es sei „Gefahr im Verzug“ heißt es in der Begründung der Dringlichkeitsentscheidung, obwohl der von der Stadt beauftragte Gutachter Roger Grün im Zwischengutachten vom 27.11. „keinesfalls von einem großflächigen Abrutschen ganzer Böschungen“ ausgeht. Andreas Henseler, Ratsmitglied der Freien Wähler, dazu: „Inzwischen hat die Verwaltung – aber auch der Rat – in der leidigen Angelegenheit Kalkberg-Desaster, jegliche Glaubwürdigkeit verspielt. Nur mit der Rückkehr zu transparentem Handeln kann diese wieder hergestellt werden. Ein erster Schritt dazu wäre die breite Zustimmung zum modifizierten Ratsantrag der Wählergemeinschaften, dem inzwischen auch die Fraktion „Die Linke“ beigetreten ist.“ Der neue gemeinsame Antrag wird den alten ursprünglichen Dringlichkeitsantrag vom 12.11.2015, der jetzt als „normaler Antrag“ wieder auf der Tagesordnung steht, ersetzen und dann zur Abstimmung gestellt. Er ist als Anhang beigefügt. Mit dem Antrag unterstützen die Freien Wähler die berechtigten Proteste der Bürgerinitiative Kalkberg, mit deren Sprecher Boris Sieverts er abgestimmt ist. (Quelle FWK).

Köln: Freie Wähler kritisieren Kosten für Umbau des Bonotel als Flüchtlingsunterkunft

(Köln-Rodenkirchen) „Die als Notmaßnahme deklarierte Dringlichkeitsvorlage zur Finanzierung der Umbauarbeiten des Bonotel in Marienburg, ist für mich nicht transparent genug aufgeschlüsselt worden“, mit diesen Worten begründet Bezirksvertreter Torsten Ilg seine Enthaltung zu diesem Tagesordnungspunkt auf der letzten BV-Sitzung.
Es war für den Freien Wähler eine nicht einfache Entscheidung, zumal er sich im Klaren darüber ist, dass das Gebäude zur Unterbringung von Flüchtlingen dringend benötigt wird. „Dass wir Bezirksvertreter jetzt unter moralischen Druck gesetzt werden sollen ist unfair.

Vorausgegangen war schließlich eine höchst dubiose Kaufentscheidung, die unter anderem Ex-OB Jürgen Roters (SPD) zu verantworten hatte. Die Stadt Köln erwarb diese Immobilie im Jahre 2014, ohne sich offenbar zuvor über den maroden Zustand des Gebäudes informiert zu haben. Die Finanzierung des Umbaus, sowie der Brandschutzmaßnahmen erfolgt zu 100 % zu Lasten des städtischen Haushalts. Angesichts der dramatischen Finanzsituation der Stadt ist dies für mich nicht nachvollziehbar, zumal es inzwischen Förderprogramme des Bundes und der Länder gibt, die für diesen Zweck zinslos beantragt werden können“. Seit September unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Kommunen in Deutschland kurzfristig bei der Unterbringung von Flüchtlingen mit der sogenannten Sonderförderung „Flüchtlingsunterkünfte“. Den Städten und Gemeinden stehen dabei zinslose KfW-Darlehen für Investitionen in den Neu- und Umbau, die Modernisierung sowie den Erwerb von Flüchtlingsunterkünften zur Verfügung. Das verfügbare Gesamtvolumen wurde unlängst auf 1 Milliarde aufgestockt. Die Freien Wähler haben deshalb für die nächste BV-Sitzung im Januar folgende Anfrage gestellt:

1.) Wurden Mittel aus diesem Förderprogramm zur Refinanzierung der Maßnahmen für den Umbau des ehemaligen „Bonotel“ beantragt?

2.) Wurden überhaupt schon einmal Mittel aus diesem Programm für Flüchtlingsunterkünfte in Rodenkirchen beantragt?

Aus den zugänglichen Unterlagen der Stadt Köln, sind jedenfalls keine projektbezogenen Angaben ersichtlich. Für Torsten Ilg steht fest, dass der Bund und das Land NRW zukünftig die Hauptlast der Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen tragen sollen.

Piercing-Trends für 2016

Sie sind heutzutage schon fester Bestandteil unseres Alltags geworden und viele Menschen wollen sie auch gar nicht mehr missen: Piercings.
Egal ob man nun selber eins hat oder nicht, die Augen davor verschließen, wie es noch in den 90er Jahren der Fall war, ist nicht mehr möglich. Das Interessante dabei ist jedoch, dass der Kult um den speziellen Körperschmuck noch lange kein Ende gefunden hat. Ganz im Gegenteil: Jedes Jahr kommen neue Modelle raus, die neue Trends setzen. Und die Anhänger des Körperschmucks wachsen weiter. Doch was bringt das neue Jahr für Trends hervor?

Dieser Artikel klärt, welches der Modelle das Zeug dazu hat im Jahr 2016 ein echter Trendsetter zu   werden. Brandaktuelle und klassische Piercing-Modelle findet man bei www.piercingline.com.

Der Klassiker

ohrpiercingDer Klassiker unter ihnen ist das Piercing. Es ist gleichzeitig auch das bekannteste und bis vor ein paar Jahren auch das beliebteste Modell, da man es sich quasi überall hin machen lassen kann. Egal ob an der Zunge, am Ohr oder am Bauch: Der kleine Stecker geht immer. Allerdings sieht man immer seltener welche von ihnen im Ohr stecken. Der Trend geht eher in Richtung Nase und Mund und das wird sich auch im kommenden Jahr nicht so schnell ändern. Wem jedoch keiner der beiden Stellen zusagt, kann sich auch eines am Bauch machen lassen. Vor allem für Leute, die oft schwimmen gehen, lohnt es sich. Es sieht toll aus und betont positiv die eigene Figur.

Der Überaschungshit

BYO636-F_Art2-PLDer Tunnel ist praktisch gesehen eine neue Art des Ohrrings und schaffte es, sich innerhalb von 4 Jahren, erfolgreich auf den Markt des Körperschmucks zu etablieren. Bei ihm wird zunächst einmal das Ohr auf eine bestimmte Weite gedehnt. Ist dies geschehen, kann das Ohr mit einem Modell dieser Gattung ausgestattet werden. Diese Modelle haben meist einen Durchmesser von ein paar Millimeter oder sogar wenigen Zentimetern, und wie der Name schon sagt, kann man durch sie hindurch schauen. Das führt dazu, dass die Träger eines solchen Modells ein Loch in Ohr haben. Oft ist es auch so, dass das Ohr nachhaltig noch ein wenig weiter gedehnt werden kann. Das klassische Modell sieht man mittlerweile aber immer seltener. Es wurde nämlich von seinem überaus erfolgreichen Nachfolger abgelöst.

Der Gewinner

Holz-Plug-BLUME-Ahorn-WL668_b_1Der kleine Plug ist der, der nächstes Jahr auf jeden Fall viele verschiedene Trends setzen wird. Die Plugs sind nämlich stark im Kommen und überzeugen vor allem durch ihr abwechslungsreiches Design. Anders als bei dem Vorgänger gibt es hier kein einfaches Loch im Ohr. Stattdessen wird direkt ein Plug in das Ohr gesetzt, der das Loch innen quasi komplett ausfüllt. Fast schon so wie ein normaler Ohrring in Übergröße. Es gibt viele verschiedene Plug Motive und Formen, sodass es schwer fällt, den genauen Trend ausfindig zu machen. Bewährt haben sich in den letzten Jahren schwarze, runde Modelle. Deshalb ist es auch sehr wahrscheinlich, dass das im nächsten Jahr wieder so sein wird.