Archiv für den Monat: Mai 2017

Dem Schimmel den Kampf ansagen

Das ist echt furchtbar: Habt ihr auch das Problem, ständig schimmelt die Decke im Bad. Also ein Stück weit ist es ja normal, dass Kacheln und so etwas dreckig werden mit der Zeit. Da hilft irgendwann nur noch purer Alkohol. Das ist eine prima Sache und ein Geheimtipp: Aber vorsichtig muss man damit umgehen! Und es ist auch die letzte Lösung, denn dieser Alkohol (70 %) aus der Apotheke hilft zwar, macht aber auch die Wände kaputt auf Dauer. Die Farbe blättert dann ab, das musste ich erfahren. Besonders im Winter hatte ich mal den Fall, dass ich schlau sein wollte:

Die Heizung in ein paar Räumen habe ich einfach ausgemacht. Ich dachte mir: Wir nutzen die ja gerade nicht. Naja, ein riesen Fehler… Denn nach ein paar Tagen schon war Schimmel rund um die Fenster. Und die sind noch relativ neu und entsprechend dicht. Doch die Kälte in Kombination mit der ganzen Feuchtigkeit im Haus sorgte dafür, dass die Pilze sich ordentlich entfalten konnten. Das habe ich so gar nicht erwartet: Im Gegenteil, ich hatte im Kopf, dass sich Pilze eher im feucht-warmen wohl fühlen. Gelernt habe ich daraus, und möchte das hier gerne weitergeben. Zumindest ein wenig heizen sollte man. Und schauen, dass man nicht aus dem Badezimmer kommt und die Tür auflässt. Auch wenn es echt unangenehm ist: Man sollte nicht duschen, und die Wärme rauslassen, indem man die Tür aufreißt. Sondern Fenster auf, sonst entfaltet sich die Feuchtigkeit…

Gut ist immer, wenn man ein zusätzliches Gerät hat: Die Feuchtigkeit rauszukriegen aus dem Raum, das ist das Wichtigste. Eine gute Seite dazu ist diese hier: https://entfeuchtungsgeraet.org. Im Auto – gerade bei älteren Modellen – muss man sich ja auch manches Mal herumschlagen mit Schimmel. Und das besonders im Herbst und Winter. Schon wieder: Die Kombination kalt und feucht. Echt schlecht! Auch hier kann man mit Alkohol arbeiten. Oder eben mit Schimmelentferner. Die gibt es auch in jedem Baumarkt.

Köln / Rodenkirchen: Freie Wähler kritisieren „autofeindliche Politik“ der Kölner Parteien.

„Ihre Verkehrspolitik ist zutiefst widersprüchlich und im Kern autofeindlich“, kommentiert Bezirksvertreter Torsten Ilg von den FREIEN WÄHLERN zwei verkehrspolitische Anträge der anderen Parteien in der Bezirksvertretung von Rodenkirchen:                                                         „Noch im Februar forderte die SPD in einem Antrag die konsequente Verfolgung illegal parkender Autos auf den Gehwegen im ganzen Stadtbezirk. Und zwar ohne zu differenzieren, ob es nicht im Einzelfall durchaus Sinn macht das Parken auf Gehwegen zu legalisieren, wie z.B. in Zollstock auf der Homburger Straße. Dort fehlt nämlich Parkraum, wie einige Anwohner der Genossenschaftswohnungen entlang der Vorgebirgstraße beklagt haben. Wir Freien Wähler wollten das deshalb dort legalisieren, CDU und SPD waren dagegen. Jetzt plötzlich fordern SPD und CDU Maßnahmen, die das Parken auf allen Gehwegen von Rodenkirchen regeln sollen. Das ist grotesk und steht im Widerspruch zum  Abstimmungsverhalten beider Parteien im Februar. Auch die Verwaltung kritisiert diesen verkehrspolitischen „Schlingerkurs“, weil die Maßnahme Personal bindet und Kosten erzeugt. Am Ende würden Parkplätze dadurch sogar fehlen. Eine glatte Mogelpackung also.“

Torsten Ilg (Freie Wähler) „Rodenkirchen ist nicht die Kölner Innenstadt!“

Die Kölner FREIEN WÄHLER sind auch weiterhin für die großzügige Duldung des Parkens auf jenen Gehwegen, die breit genug dafür sind. „Das hat sich für Rodenkirchen bewährt. Wir sind hier nicht in der Innenstadt. Wir setzen auf Pragmatismus und Menschenverstand. Deswegen lehnen wir in diesem Zusammenhang auch den Antrag von FDP und GRÜNEN ab, der stadtauswärts eine komplette Verlagerung des parkenden Verkehrs an der Alteburger Straße/Ecke Klerschweg auf die Fahrbahn beinhaltet. Im Kreuzungsbereich zum Bayenthalgürtel fallen dadurch aufgrund der Ampel Parkplätze weg. Außerdem benötigt die Feuerwehr für ihre Ausfahrt an der Alteburger Straße einen großen Wendekreis, den parkende Autos verengen würden. Das ist gefährlich.“

Beide Anträge belegen aus Sicht von Torsten Ilg die planlose und im Kern autofeindliche Verkehrspolitik der anderen Parteien. Ziel sei es, die „knallharte Verbannung“ von Autos aus dem Stadtbild von Rodenkirchen nach dem Vorbild der Innenstadt vorzubereiten.

„Wir FREIEN WÄHLER machen da nicht mit“, stellt Ilg klar.