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1992 & 2012 – App-solut unterschiedlich

Betrachtet man sich die neue Infografik von Simyo, so stellt man fest, dass sich in unserem Alltagsverhalten doch so einiges geändert hat in den letzten zwanzig Jahren. Mobiles Internet und Smartphones machen es möglich.

7:00 Uhr, Aufstehen, der Wecker klingelt bzw. das Smartphone spielt deinen Lieblingssong. Was im Jahr 1992 noch ein schrill und ohrenbetäubend lauter Krach war, der selbst die Nachbarn aus dem Schlaf riss, ist heutzutage ein wohlgeformter Alleskönner in Form eines Smartphones, das den Lieblings-Song oder -Radiosender spielt.

Weiter geht es um 7:30 Uhr: Frühstück. Zeitung in der Marmelade, Kaffee über der Zeitung. Absolutes Chaos. Heute gibt es da zum Glück die etwas handlichere Variante in Form von News- und Wetter-Apps, die sich app-soluter Beliebtheit erfreuen. Gleichzeitig erinnert die nächste App an den Hochzeitstag und befiehlt: Blumen kaufen!

Später am Tag steht einkaufen auf dem Programm. 1992 hat man den Einkaufszettel gerne mal zuhause auf dem Küchentisch liegen lassen. Das Smartphone ist allerdings 2012 schon fast mit dem Menschen verwachsen und das nächste App hilft uns, dass beim Einkauf auch ja nichts vergessen wird.

Lange Schlange an der Kasse: Kein Problem heutzutage, per Whatsapp-Nachricht wird die Liebste informiert, dass es etwas später wird. Auch die Bahn wird just-in-time erreicht, sodass man mit vollem Einkaufkorb, Blumen in der Hand und Grinsen im Gesicht zuhause ankommt.

Dies hätte vor geraumer Zeit noch anders ausgesehen: Lange Schlage bedeutet Stress, da man weiß, dass man zu spät kommt und im Hinterkopf weiß „Irgendetwas habe ich bestimmt vergessen“. Rennen nach der Bahn, die man natürlich knapp verpasst. Endlich zuhause angekommen ist man gehetzt, hat die Blumen vergessen und die Frau zieht ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter. Na super!

Eine spaßige Grafik, die sicher mit einem Augenzwinkern zu genießen ist 😉 Im Grunde jedoch zutreffend, denn die Anzahl der Smartphone-User steigt ständig. Die Anzahl der App-Downloads steigt auch weiterhin. Werden dieses Jahr schätzungsweise 45 Mrd. Apps runtergeladen, soll sich das Volumen laut „statista“ bis zum Jahr 2015 auf 205 Mrd. vervierfachen.

 

Wie Apps das Leben erleichtern!

„Kölsch macht sexy“

Das Kölner Bier ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen und das Gegenteil vom Alt, nein, es scheint sogar sexy zu machen. Umfragen behaupten jedenfalls, dass 74% der holden Kölner Damen lieber mit einem Kölner eine Affäre anfangen, allerdings nur 10% mit einem Düsseldorfer. Aber das ist nicht der einzige Unterschied, der Köln und seinen kleinen Nachbarn Düsseldorf auseinanderdividiert.

Kölner beklagen so zum Beispiel den langweiligen Charackter des Düsseldorfer Stadtbildes und die oftmals arrogant erscheinenden Bewohner, die der Meinung bleiben, dass die großartigen Kölner Gesänge nur als stumpfes Gegröhle betrachtet werden sollten. „Akustische Körperverletzung“, fast schon lustig. Wirklich lustig ist allerdings die Infografik, die mir diese nette Betrachtung geschenkt hat.