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Bahn fahren ist ätzend

Nicht nur, daß einige Graffitis beim bloßen Hinschauen schon Schmerzen erzeugen, jetzt ist durch diese „Kunstart“ die Gesundheit der Kölner wahrlich gefährdet.

Ein neuer Trend in der „Graffiti-Szene“ macht sich breit: Etching

Beim sogenannten „Etching“ mit ätzender Flusssäure löst sich die Oberfläche der Materialien auf. Während mit den herkömmlichen Spraydosen Millionenschäden an Gebäuden und Bahnen entstehen, wird durch die neue Methode auch die Gesundheit der Personen gefährdet, die mit der gefährlichen Säure in Berührung kommen.

Der Kontakt der Haut mit der aggressiven Säure führt zu schweren Verätzungen auch tiefer Gewebsschichten und kann in besonders schlimmen Fällen sogar lebensbedrohliche Folgen haben.

Ziel der Sprayer sind vornehmlich KVB-Häuschen und die Fensterscheiben der Straßenbahnen.

Besonders gefährlich sind „Etchings“ wenn sie noch feucht sind. Aber auch noch Tage später sind die ätzenden Graffitis noch gefährlich, in dem sie mit Wasser befeuchtet werden. Das Einatmen der Dämpfe kann zu Verätzungen der Lunge führen.

Zwar ist seit einem halben Jahr in Köln kein neuer Fall von „Etching“ bekannt, aber es nicht auszuschließen, dass der gefährliche Trend auch in der Domstadt wieder Einzug erhält.

Quelle: Koeln.de