Kategorie-Archiv: Leben und Wohnen

Hochzeitskarten, Geburtstagseinladungen & Wandtattoos selbst gestalten – Neuer Online Service PREALO (PRintEAsyLOcal)

Köln – Die Welt hat sich in den letzten Jahrzehnten schon rasant verändert, findet Ihr nicht auch? Die Innenstadt und Subzentren in Köln werden immer leerer, kleine Kölner Boutiquen, Einzelhändler oder ähnliches werden immer seltener und sogar in Bars, Kneipen und Restaurant erwischt man immer mehr Menschen, die auf ihr Handy starren, anstatt sich über die kleinen und großen Weltthemen zu unterhalten. Natürlich kann man dem ganzen Trend der Digitalisierung einiges schlechtes abgewinnen, ich hingegen versuche auch positives zu sehen.

Ich meine, sind wir doch mal ehrlich: Wer genießt es nicht, sich über den Live-Ticker über Sport, Nachrichten oder Klatsch und Tratsch zu informieren? Wer empfindet es nicht als grandios, lästige Getränke- oder Lebensmitteleinkäufe bequem über das Smartphone tätigen zu können, ohne auch nur einen Fuß aus der Haustür gesetzt zu haben?

Es wird also deutlich: Digitalisierung hat sowohl positive als auch negative Seiten. Einige Unternehmen schaffen jedoch den außergewöhnlich schwierigen Spagat, so zum Beispiel PREALO. Wie es die Namenszusammensetzung von PREALO schon verrät, (PRintEAsyLOcal), handelt es sich um einen Copyshop, der Printprodukte in der lokalen Kölner Umgebung anbietet. Das Besondere jedoch dabei: PREALO bietet seinen Service ausschließlich online an. Die Konkurrenz des kleinen Kölner Start-Ups? Große Unternehmen, Online-Druckereien, die mit Marketing-Budget um sich schmeißen, Ihre Produkte in Asien anfertigen lassen und anschließend in die ganze Welt verschiffen.

PREALO dagegen produziert alle Produkte in Deutschland, ist in Köln ansässig und möchte in der virtuellen und digitalen Online-Welt dafür sorgen, dass auch hier die Lokalität wieder eine Rolle spielt. Für den Endkunden hat das verschiedene Vorteile: Die Lieferzeit beträgt bei Selbstabholung nur 1-2 Werktage, CO²-Emissionen werden gesenkt, weil das Paket nicht aus Dritte-Welt-Länder angeschifft werden muss, und natürlich die Stärkung des lokal ansässigen Geschäfts. PREALO schafft es somit, zum einen im Online-Segment beheimatet, trotzdem aber lokal zu sein.

Selbstverständlich können die Bestellungen aus ganz Deutschland erfolgen, der Fokus liegt aber ganz klar im Kölner und Rheinländischen Raum.  Doch was bietet Kölns erster Online Copyshop eigentlich an? Printprodukte wie Einladungskarten zum Geburtstag, zur Hochzeit, Danksagungskarten, Babyshowerkarten, Wandtattoos, Fotogeschenke, Autoaufkkleber und Fensteraufkleber können Sie dort nicht nur bestellen, sondern auch noch selbst gestalten. Einfach Online auf prealo.de vorbeischauen, Design wählen, Foto hochladen und bspw. die Geburtstagseinladung selbst in Form, Farbe und Text selbst gestalten.

Meiner Meinung nach schafft das Unternehmen dadurch genau das, was in den ersten Zeilen dieses Blogbeitrags bemängelt wurde: Lokalität und eCommerce unter einen Hut zu bringen. Auch wenn es immer noch einiges, wie leere Einkaufsstraßen zu bemängeln gäbe, ist diese Variante schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Eule

Köln / Rodenkirchen: Freie Wähler kritisieren „autofeindliche Politik“ der Kölner Parteien.

„Ihre Verkehrspolitik ist zutiefst widersprüchlich und im Kern autofeindlich“, kommentiert Bezirksvertreter Torsten Ilg von den FREIEN WÄHLERN zwei verkehrspolitische Anträge der anderen Parteien in der Bezirksvertretung von Rodenkirchen:                                                         „Noch im Februar forderte die SPD in einem Antrag die konsequente Verfolgung illegal parkender Autos auf den Gehwegen im ganzen Stadtbezirk. Und zwar ohne zu differenzieren, ob es nicht im Einzelfall durchaus Sinn macht das Parken auf Gehwegen zu legalisieren, wie z.B. in Zollstock auf der Homburger Straße. Dort fehlt nämlich Parkraum, wie einige Anwohner der Genossenschaftswohnungen entlang der Vorgebirgstraße beklagt haben. Wir Freien Wähler wollten das deshalb dort legalisieren, CDU und SPD waren dagegen. Jetzt plötzlich fordern SPD und CDU Maßnahmen, die das Parken auf allen Gehwegen von Rodenkirchen regeln sollen. Das ist grotesk und steht im Widerspruch zum  Abstimmungsverhalten beider Parteien im Februar. Auch die Verwaltung kritisiert diesen verkehrspolitischen „Schlingerkurs“, weil die Maßnahme Personal bindet und Kosten erzeugt. Am Ende würden Parkplätze dadurch sogar fehlen. Eine glatte Mogelpackung also.“

Torsten Ilg (Freie Wähler) „Rodenkirchen ist nicht die Kölner Innenstadt!“

Die Kölner FREIEN WÄHLER sind auch weiterhin für die großzügige Duldung des Parkens auf jenen Gehwegen, die breit genug dafür sind. „Das hat sich für Rodenkirchen bewährt. Wir sind hier nicht in der Innenstadt. Wir setzen auf Pragmatismus und Menschenverstand. Deswegen lehnen wir in diesem Zusammenhang auch den Antrag von FDP und GRÜNEN ab, der stadtauswärts eine komplette Verlagerung des parkenden Verkehrs an der Alteburger Straße/Ecke Klerschweg auf die Fahrbahn beinhaltet. Im Kreuzungsbereich zum Bayenthalgürtel fallen dadurch aufgrund der Ampel Parkplätze weg. Außerdem benötigt die Feuerwehr für ihre Ausfahrt an der Alteburger Straße einen großen Wendekreis, den parkende Autos verengen würden. Das ist gefährlich.“

Beide Anträge belegen aus Sicht von Torsten Ilg die planlose und im Kern autofeindliche Verkehrspolitik der anderen Parteien. Ziel sei es, die „knallharte Verbannung“ von Autos aus dem Stadtbild von Rodenkirchen nach dem Vorbild der Innenstadt vorzubereiten.

„Wir FREIEN WÄHLER machen da nicht mit“, stellt Ilg klar.

Köln/Raderberg: FREIER WÄHLER fordert Sanierung im Vorgebirgspark.

„Halbe Sachen mag ich nicht und deshalb werde ich mich auch für die ganzheitliche Sanierung im historischen Kontext der Anlage einsetzen“, verspricht Bezirksvertreter Torsten Ilg im Rahmen eines Bürgergesprächs mit Manuela Limbach, der ehemaligen Teichpatin des sogenannten „Rosengartens“ im Vorgebirgspark: „Frau Limbach hat sich viele Jahre ehrenamtlich um den Park gekümmert, aber ohne eine nachhaltige Sanierung wird der Park von den Bürgern nicht als Ziergarten wahrgenommen und es droht der erneute Verfall, was wiederum sehr schade wäre für die bereits geleisteten Maßnahmen der Stadt“, so Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung.

Vor rund 100 Jahren hat Fritz Encke (1861-1931) zwischen Raderberg und Zollstock den Vorgebirgspark angelegt. Dabei erinnert der schönste der Gärten, der so genante „Rosengarten“, an die prächtigen Parks der Barockzeit. Leider wurde der Park und seine Bausubstanz über viele Jahrzehnte hinweg vernachlässigt, obwohl er unter Denkmalschutz steht. Wenigstens wurde inzwischen damit begonnen, gegen den fortschreitenden Verfall des Ensembles etwas zu unternehmen, indem die Sanierung des historischen Beckens im Jahre 2016 endlich umgesetzt wurde. „Das war Rettung in letzter Not, quasi nur gegen den Verfall, sonst nichts“.

sanieren-2Torsten Ilg hat deshalb für die nächste Sitzung der BV-Rodenkirchen die Prüfung einer Sanierung des alten Trinkwasserbrunnens beantragt. „Ich hoffe auf Zuspruch, zumal die Bezirksvertretung Innenstadt bereis beschlossen hat, dass in Köln die Schaffung neuer Trinkwasserbrunnen geprüft werden. Es ist nicht einzusehen dass nur in der Innenstadt solche Stellen neu geschaffen werden sollen. Hier im herrlichen Vorgebirgspark hätten wir sogar ein historisches Exemplar eines Trinkwasserbrunnens, den wir nur sanieren müssten!“.

In einer zusätzlichen Anfrage will Ilg außerdem wissen, was seitens der Stadt und des Denkmalschutzes zwischenzeitlich unternommen wurde, um mit Hilfe von Sponsoren und örtlichen Unternehmen die Rekonstruktion und Wiederherstellung weiterer Teile der Anlage, wie beispielsweise der Springbrunnen-Anlage, kostengünstig realisieren zu können:

„Die ursprünglichen Wasserfontänen waren bestimmende Elemente des Parks. Hier würde mich vor allem die Positionierung der Denkmalschutzbehörde interessieren“, konkretisiert Torsten Ilg seine Anfrage. – Sowohl der Antrag, als auch die Anfrage sollen bereits am 07.11.2016 im Rahmen der Sitzung der Bezirksvertretung von Rodenkirchen auf der Tagesordnung stehen.

Köln/Freie Wähler: Großräumige Beruhigung der Innenstadt ist bürgerfern. „Todesstoß für die Veedelskultur“.

Köln/Rathaus | Die schwarz-grünen Pläne zur kompletten Ausweitung der Fußgängerzone stoßen bei den Kölner FREIEN WÄHLERN auf deutliche Kritik. Vor allem der Wegfall von mehr als 100 Parkplätzen entlang der Straßen wird kritisiert:

torsten-und-walter„Wir unterstützen eine Verkehrsplanung, die Rad und Fußgänger mit in Betracht zieht; wir verweigern aber unsere Zustimmung, wenn durch Hinterzimmerpolitik eine ganze Innenstadt schleichend verkehrsberuhigt werden soll. Da wackelt der Schwanz mit dem Hund. Die Mehrheit denkt anders, so Walter Wortmann, MdR FWK. Für ihn und seinen Kollegen in der BV-Rodenkirchen Torsten Ilg, hätte dies auch negative Auswirkungen auf die zukünftige Bevölkerungsstruktur der Altstadt. So fürchtet Ilg die komplette Entmietung der oberen Etagen wie auf der Hohe Straße, weil dort kaum ein Mensch mehr leben werde der auf das eigene Auto angewiesen sei, oder die hohen Mieten nicht mehr tragen könne: „Zum Wohnkomfort gehören nämlich auch Stellplätze, z.B. für Elektro-Autos. CDU und Grüne geben der gewachsenen Veedelskultur in der Altstadt endgültig den Todesstoß und setzen auf Partymeile und Tourismus pur“.

„Die Altstadt wird am Ende nur noch Party-, und Tourismusmeile sein !“

Torsten Ilg ist ein entschiedener Befürworter einer Verkehrspolitik, die von der CDU seit ihrem Bündnis mit den GRÜNEN inzwischen aufgegeben wurde: „Zukunft hat nur das partnerschaftliche Miteinander aller Verkehrsteilnehmer. Grüne und CDU setzen stattdessen einseitig auf die autofreie Innenstadt und werden diesen Kurs auch auf die Stadtbezirke ausweiten. So wurde in Rodenkirchen gegen das Votum der FREIEN WÄHLER, mehrheitlich die Umsetzung eines Radverkehrskonzepts beschlossen, welches den absoluten Vorrang für Radfahrer, auch auf den Hauptverkehrswegen vorsieht. Angesichts der törichten Rückbaupläne für die Bonner Straße, werden wir im Kölner Süden den totalen Verkehrskollaps durch Ausweichverkehr in die Seitenstraßen erleben“.

Freier Wähler fordert: Rheinbrücke im Kölner Süden vorziehen. Brücke in Leverkusen bleibt problematisch.

Der Großraum Köln braucht eine neue Rheinbrücke und zwar unverzüglich“, kommentiert der Kölner Kommunalpolitiker Torsten Ilg von den Freien Wählern aktuelle Meldungen, wonach sich aufgrund starker Bedenken und Einwände des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), der geplante Neubau der Leverkusener-Rheinbrücke auf Jahre verzögern könnte:

„DIlg-offiziell-grauas können wir uns auf gar keinen Fall leisten. Wenn auf dem Gelände der Giftmülldeponie „Dhünnaue“ zunächst eine langwierige Entsorgung gefährlicher Giftstoffe erfolgen muss, wird das Projekt sicher um viele Jahren verzögert werden. Von den Kosten ganz zu schweigen. Sollten Bürger gegen das Projekt klagen, haben wir in Köln ein großes Problem. 

Die Politik sollte aus diesem Grunde Pläne zur Realisierung einer Rheinbrücke in Rodenkirchen oder Wesseling dringend beschleunigen und notfalls die Umsetzung dort, dem Baubeginn der Brücke in Leverkusen vorziehen, zumal dann endlich die ungeliebte Debatte um den Ausbau des Godorfer Hafens zu den Akten gelegt werden könnte und man die sinnvolle Verbindung der Chemiestandorte von Lülsdorf mit Wesseling, dem Godorfer Hafen und die Verbindung Kalscheuren, verkehrspolitisch angehen könnte“,  konkretisiert der Rodenkirchener FWK-Bezirksvertreter seinen Appell an die politisch Verantwortlichen im Bund, Land und im Rat der Stadt Köln, bzw. der Nachbargemeinden.

„Seilbahn als zusätzliche Verkehrskomponente“

Außerdem plädiert Torsten Ilg für eine „Komplettlösung“ einer neuen Brücke und gibt auch der Idee einer zusätzlichen Verkehrskomponente eine Chance: „Große Investitionen müssen sich lohnen. Sinnvoll scheint mir deshalb nur eine kombinierte Brücken-Lösung für den Individualverkehr, den Schienenverkehr, sowie für Fußgänger zu sein. Damit lösen wir viele Probleme auf einen Schlag. Denkbar wäre auch eine zusätzliche Seilbahn mit Gondeln für Fußgänger, die dann über der Fahrbahn schweben könnten. Dann hätten wir mehr Platz für Radfahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer. Der Zeitgewinn für Fußgänger wäre enorm und man könnte diese Seilbahn auch an den Takt der Busse und Bahnen des VRS anpassen“, so Torsten Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung.

Auch in Bonn wird derzeit über den Bau einer Seilbahn nachgedacht.

BONNER GENERALANZEIGER

Am 05.10.2016 stellten Planer in der Aula der Bonner Gesamtschule die ersten Resultate einer Machbarkeitsstudie für eine Seilbahn vor, die den Venusberg mit der anderen Rheinseite verbinden soll. (ti)

Köln/Freie Wähler: Bezirksvertreter warnt vor massiven Problemen durch Bauprojekt nach Abriß der Deutschen-Welle.

„Das 300-Millionen Euro teure Wohnprojekt auf dem Gelände des ehemaligen Deutsche-Welle-Areals steht in krassem Widerspruch zu den Plänen für die 3. Baustufe der Nord-Süd-Stadtbahn“.

Torsten Ilg von den FREIEN WÄHLERN sieht durch das Projekt ein gewaltiges Verkehrsproblem auf den Kölner Süden buchstäblich „zurollen“: „Zum Zeitpunkt der ersten Planungen für die 3. Baustufe gab es das Bauprojekt für das alte „Welle-Areal“ noch gar nicht. Die angekündigten 700 Wohneinheiten werden vornehmlich im gehobenen Preissegment entstehen, was dann natürlich auch eine vierstellige Anzahl von Tiefgaragenparklätzen beinhalten muss. Anders wäre das Projekt für den Investor gar nicht zu vermarkten.
Deutsche Welle und Bonner Straße Köln

Kommunalpolitiker der FREIEN WÄHLER Köln (v.l.n.r.) Torsten Ilg MdBV, Walter Wortmann MdR bekämpfen seit Jahren den Planungsirrsinn im Kölner Süden.

Die Bevölkerung des Kölner Südens wird in den nächsten 20 Jahren explosionsartig anwachsen. Das sagen alle Prognosen voraus. Hinzu kommen bereits umgesetzte neue Wohnviertel im Kölner Süden, Raderberg und Zollstock, wie beispielsweise die Reiterstaffel. Auch dort sind Tiefgaragen entstanden. Der Zu-, und Abfahrtsweg über die Bonner-Straße soll aber nach dem Willen der politischen Mehrheit in dieser Stadt, immer noch bedingungslos zurückgebaut werden. Das ist einfach nicht mehr stimmig“, so Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung:
„Der Individualverkehr wird in die Wohnviertel und auf die Brühler Straße abgedrängt werden. Die Befürworter des Rückbaus der Bonner Straße lügen sich doch in die eigene Tasche wenn sie behaupten, dass durch diese Maßnahmen die Belastungen durch den Autoverkehr insgesamt abnehmen werden. Die Ratsmehrheit spielt die Anwohner der Brühler-Straße, gegen die Bewohner der Bonner Straße schamlos aus. Wir FREIEN WÄHLER sind gegen eine ideologisch einseitig ausgerichtete Verkehrspolitik, wie sie GRÜNE, CDU und SPD seit Jahren praktizieren.
Umweltfreundliche Antriebsformen werden den Verbrennungsmotor schon bald ersetzen. Es wird auch hybride Systeme und Mini-Fahrzeuge geben, die dann die nötige Infrastruktur in Form von Straßen benötigen. Die Bahn allein wird niemals das wachsende Bedürfnis der arbeitenden Bevölkerung nach besserer Mobilität im Straßenverkehr abdecken können, unabhängig davon ob auf der Bonner Straße ein Niederflur-, oder ein Hochflur-System umgesetzt wird“. 
Torsten Ilg erneuert auf der letzten Sitzung der BV-Rodenkirchen außerdem seine Forderung nach einem Baustopp und den Erhalt eines durchgehend 4-spurigen Straßenverlaufs der Bonner Straße im Abschnitt der 3. Baustufe bis zum Verteilerkreis.

Köln: Freier Wähler lehnt „Placebo-Bepflanzung“ auf der Schönhauser Straße als „durchsichtiges Manöver“ ab.

(Köln/Rodenkirchen/Bayenthal) „Das ist für mich eine reine Placebo-Bepflanzung“, kommentiert Bezirksvertreter Torsten Ilg von den FREIEN WÄHLERN einen Antrag der Grünen, der eine Ersatzbepflanzung für einige, zur Fällung freigegebene alte Bäume auf der östlichen Seite der Schönhauser Straße in Bayenthal vorsah.

Für Torsten Ilg steht fest: „Dieser Antrag soll darüber hinwegtäuschen, dass ausgerechnet die GRÜNEN bereits am 22.03.2015 in der Sitzung der BV-Rodenkirchen, die folgenschwere Entscheidung getroffen haben, zur Umsetzung der überdimensionalen Kreuzung an der Ecke Bonner Straße, einer Fällung des großen alten Baumbestandes im westlichen Teil der Schönhauser Straße zuzustimmen. Wie sie übrigens auch dem Kahlschlag entlang der Bonner Straße insgesamt zugestimmt haben!“

Torsten Ilg von den Kölner FREIEN WÄHLERN kämpft gegen die Fällung der alten Bäume auf der Schönhauser Straße in Köln/Bayenthal.

Torsten Ilg von den Kölner FREIEN WÄHLERN kämpft gegen die Fällung der alten Bäume auf der Schönhauser Straße in Köln/Bayenthal.

Ilg bezeichnet den Antrag als „durchsichtiges Täuschungsmanöver“ und fragt die Antragsteller, wieviel Bäume sie denn dort pflanzen möchten? Immerhin würde ein einziger alter, ausgewachsener Baum ca. 9.400 Liter Kohlendioxid am Tag verarbeiten. Um diesen ehrwürdigen Baum vollwertig ersetzen zu können, müsste man etwa 2000 junge Bäume pflanzen.

„Dafür reicht dann wohl weder der Platz auf der Schönhauser-Straße, noch auf der Bonner-Straße aus!“

Ilg sieht grundsätzlich die Notwendigkeit einer sinnvollen Neubepflanzung im Kölner Süden, allerdings erst dann, wenn die „unsäglichen Pläne“ zur Fällung des alten Baumbestandes und die Umgestaltung der Bonner Straße doch noch gekippt oder überarbeitet worden sind. Gegenwärtig gibt es seitens der Bürgerschaft Bestrebungen, die Pläne auf juristischem Wege noch zu stoppen. „Das müssen und sollten wir auf jeden Fall abwarten“, so Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung.

Freier Wähler fordert sofortigen Verkauf des ehemaligen “Bonotel” in Köln-Marienburg.

(Köln-Rodenkirchen) Wie der Kölner Stadtanzeiger aktuell berichtet, werden die Kosten für den Kauf des früheren “Bonotel” auf der Bonner Straße, sowie die umfangreichen Sanierungs-, und Umbauarbeiten des ehemaligen Hotelgebäudes zu einer Flüchtlingsunterkunft, insgesamt bei mindestens 9,2 Millionen Euro liegen. Dabei ist geplant, dass in der Immobilie lediglich 150 bis 180 Menschen eine Bleibe finden werden.

bonotel verkaufenFür den Rodenkirchener Bezirksvertreter Torsten Ilg von den FREIEN WÄHERN ist das ein politischer Skandal: “Schon der Kauf war ein Fehler. Jetzt muss die Stadt gegensteuern bevor der Schaden noch größer wird. Ich fordere als FREIER WÄHLER, dass das Bonotel umgehend wieder verkauft wird. Die Maßnahmen sind dem Steuerzahler NICHT mehr vermittelbar. Die Lage des Hauses ist gut. Es ist ein Filetstück auf der Bonner Strasse und gehört deshalb nicht in öffentliche Hand. Für das Geld könnte die Stadt Köln unter anderem eine mobile Tragluft- Sporthalle kaufen, die dann bei Bedarf, zum Beispiel den Kölner Sportvereinen zur Verfügung gestellt werden könnte, die durch die Flüchtlingskrise sowieso bereits massive Ausfälle und Kosten zu verkraften haben. Auch der Erwerb wiederverwertbarer Leichtbau- Häuser für Flüchtlinge in Holzbauweise, die im Anschluss auch für Studenten als Quartier genutzt werden könnten, wäre für die Stadt eine sinnvollere und flexiblere Lösung”.

„Diese Kostenexplosion ist politisch nicht mehr vermittelbar!“

Der Kommunalpolitiker der FREIEN WÄHLER sieht den Vorteil mobiler Einrichtungen in ihrer Flexibilität. Konzepthäuser aus Holz können beispielsweise schnell auf- und abgebaut und gegebenenfalls an einem anderen Ort einer neuen Bestimmung zugeführt werden. Sie eignen sich für die Nachnutzung als Büro, Studentenwohnheim, Kindergarten oder Mikro-Appartement. Wenn die Flüchtlingskrise vorbei ist, kann schnell und unbürokratisch über weitere Nutzungsmöglichkeiten entschieden werden.

 

 

 

Köln Tunnel am Gottesweg: Freie Wähler und Rolf Kremers bei Ortstermin: Augenmaß und Kreativität gefragt.

(Rodenkirchen/Lindenthal) Die historische Bahnunterführung am Gottesweg soll schöner werden, zumal das Bauwerk die beiden angrenzenden Stadtbezirke Lindenthal und Rodenkirchen/Zollstock verbindet. Anläßlich eines gemeinsamen Ortstermins mit Vertretern der Bezirksvertretungen von Rodenkirchen und Lindenthal, der Verwaltung, der RheinEnergie und der Deutschen Bahn-AG, verständigten sich heute Torsten Ilg und Rolf Kremers über eine enge Abstimmung bei der Bewertung weiterer Schritte seitens der Verwaltung und der dafür zuständigen politischen Gremien. „Das Thema beschäftigt die Politik jetzt schon seit vielen Jahren. Wenn wir jetzt über die Stadtbezirke hinaus um Unterstützung werben, kommt hier sicher endlich mehr Bewegung in die Sache, zumal wir jetzt gleich in gleich zwei Stadtbezirken um Unterstützung geworben haben“, meint Torsten Ilg von den FREIEN WÄLERN Köln. 
Links: Torsten Ilg BV Rodenkirchen FREIE WÄHLER, rechts: Rolf Kremers Lindenthal parteilos

(v.l.n.r) Torsten Ilg FREIE WÄHLER Köln (BV Rodenkirchen)  Rolf Kremers parteilos (BV Lindenthal)

Der einstimmig gefasste Beschluss der Bezirksvertretung von Rodenkirchen sieht vor, neben einer grundlegenden Reinigung des Tunnels, auch ein Beleuchtungskonzept zu erarbeiten. Ähnliche Forderungen gibt es auch aus der BV Lindenthal, die zudem eine Verbesserung des Radwegs fordert. Für den unabhängigen Vertreter Rolf Kremers steht auch die Finanzierbarkeit im Mittelpunkt: „Natürlich müssen wir darauf achten, dass alles finanziell im Rahmen bleibt“. Sowohl Kremers als auch Ilg sprechen sich für mehrere Etappen aus. So soll erst im Anschluß an die dringend notwendigen Reinigungsarbeiten, über einen neuen Anstrich und die künstlerische Gestaltung des Innenraums entschieden werden. So wollen sich die beiden Stadtteilpolitiker jeweils dafür einsetzen, dass in enger Abstimmung mit den Initiatoren der jährlich stattfindenden „Passagen“, geeignete Sponsoren für das Projekt gefunden werden. Auf Nachfrage von Torsten Ilg, erklärte der ebenfalls anwesende Vertreter der RheinEnergie Michael Kitzel, dass man durchaus über ein Sponsoring nachdenken werde. Die RheinEnergie unterstützt auch die Initiatoren der „Passagen“. Von der Deutschen Bahn AG war Gernot Winbeck anwesend. Er dämpfte etwas die Hoffnung, dass auch seitens der Bahn in finanzieller Hinsicht etwas beigesteuert werden könne. Das äußere Erscheinungsbild sei „Sache der Stadt Köln“. Für Torsten Ilg ein Unding: „Hier muss die Bahn sich aber noch etwas einfallen lassen, schließlich kann es doch auch nicht in im Sinne des Unternehmens sein, dass solche Eisenbahnunterführungen zu Angsträumen werden“.

Schlechtes Licht im Tunnel
Die Beseitigung des Angstraums durch eine bessere Beleuchtung und Reinigung sind das eine, ein ansprechender Anstrich das andere Problem. Hier fordert der Vertreter der FREIEN WÄHLER die Einbeziehung von Kunststudenten und Studenten der Kunsthochschulen. „Das wäre mit Sicherheit eine tolle Herausforderung für junge Kreative. Auch wir müssen kreativ sein in Zeiten leerer Kassen“, erklären Ilg und Kremers übereinstimmend. Zunächst ist die Verwaltung am Zug, die mit der Zusammenstellung der nötigen Maßnahmen, sowie mit der Einschätzung bezüglich der Kosten beauftragt werden soll.

Hausbau: So bauen die Kölner

Wie überall in Deutschland haben auch die Kölner das Bedürfnis, ihre Freizeit in den eigenen vier Wänden genießen zu können. Daher ist der Wunsch nach einem eigenen Haus für den Kölner sehr ausgeprägt. Viele Menschen möchten aus der Zentrumsnähe ins Randgebiet Kölns wechseln, weil hier die Wohn- und Lebensbedingungen angenehmer sind. Zudem ziehen viele Menschen zu, denn Köln übt als Medien- und Wirtschaftsmetropole eine enorm große Anziehungskraft aus. Weiterlesen

Krankenpflege Köln – Pflegeberatungen und Schulungen für Pflegende

Seit Einführung der Pflegeversicherung nimmt der Bedarf an Betreuung alter und kranker Menschen stetig zu. Auch in Köln ist die Zahl der Pflegebedürftigen, die von einem Krankenpflegedienst betreut oder unterstützt werden müssen, nimmt auch in Köln zu. Mit 2,3 Prozent pflegebedürftiger Menschen in Köln werden insgesamt weit über 5.000 alte und kranke Menschen ambulant versorgt. Um diese kümmern sich die 119 ambulanten Krankenpflegedienste der Stadt und Region, die über 3.000 Mitarbeiter beschäftigen. Trotz dieses großen Unterstützungsangebots sind meisten Angehörigen durch die Pflege eines Angehörigen in den eigenen vier Wänden vollkommen überfordert. Und aus dieser Überforderung resultieren häufig weitere Probleme, da hier eine Menge an fehlenden Informationen, Verunsicherungen und auch Ängsten zusammenkommt. Damit dieser gefährliche Kreislauf aber erst gar nicht entsteht, bieten die Krankenpflegedienste Köln (Thomas Fischer GmbH) Schulungen an, mit denen allen betroffenen Angehörigen eine professionelle Hilfestellung an die Hand gegeben werden soll.

Aufbau und Inhalte der Pflegeschulungen

Die Schulungen der Krankenpflegedienste Köln teilen sich in zwei große Module: Dem 2-3-stündigen Einführungskurs und ein vertiefender Aufbaukurs. Beide Module können unabhängig voneinander belegt werden und sind für alle Betroffenen kostenfrei. Alle Kurse werden von einer professionellen Pflegeberaterin durchgeführt, für einige Themen stehen externe Dozenten, wie z.B. Physiotherapeuten, zur Verfügung.

Der Einführungskurs versucht grundsätzliche Fragen rund um das Thema der häuslichen Pflege zu beantworten. Im Rahmen dieser 2-3 Stunden dauernden Einführung und offenen Fragerunde erhalten die Pflegenden hilfreiche Informationen von professionellen Pflegeberatern zu Themen wie Leistungsansprüchen, die Gestaltung des häuslichen Pflegebereichs, Hintergrundwissen zu verschiedenen Pflegehilfsmitteln sowie Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung. Darüber hinaus erhalten die Pflegenden aber auch Anregungen zur stärkeren Selbstreflexion sowie wertvolle Praxistipps, wie auch die Familie stärker in die Pflege mit einbezogen werden kann. Dabei lautet das oberste Ziel: Schutz der Pflegenden und ihrer Familien vor Überlastung durch Information. Diese Einführungskurse finden immer am zweiten Mittwoch im Monat um jeweils 10.00 Uhr statt.

In Ergänzung zu diesem Einführungskurs geht der Aufbaukurs noch detaillierter auf konkrete Probleme des Pflegealltags ein. So stellen verschiedene Krankheitsbilder wie z.B. Demenz, Parkinson oder Schlaganfall jeweils unterschiedliche Anforderungen an den Pflegenden. Um hierauf vorbereitet zu sein, geht der Aufbaukurs an jeweils elf Abenden auf Aspekte der Grundpflege bei bewegungseingeschränkten Menschen, Grundpflege im Bett, Lagern, Prophylaxe, rückenschonendes Arbeiten usw. ein. Die Aufbaukurse finden jeweils dienstags von 18.00 Uhr bis 19.45 Uhr in der Tagespflegeeinrichtung der Krankenpflegedienste Köln – Thomas Fischer GmbH statt.

Weitere Informationen und Details zu den jeweiligen Terminen und der Pflegeberatung finden Sie auf der Website der Krankenpflegedienste Köln: www.krankenpflegedienste-koeln.de

„Kölsch macht sexy“

Das Kölner Bier ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen und das Gegenteil vom Alt, nein, es scheint sogar sexy zu machen. Umfragen behaupten jedenfalls, dass 74% der holden Kölner Damen lieber mit einem Kölner eine Affäre anfangen, allerdings nur 10% mit einem Düsseldorfer. Aber das ist nicht der einzige Unterschied, der Köln und seinen kleinen Nachbarn Düsseldorf auseinanderdividiert.

Kölner beklagen so zum Beispiel den langweiligen Charackter des Düsseldorfer Stadtbildes und die oftmals arrogant erscheinenden Bewohner, die der Meinung bleiben, dass die großartigen Kölner Gesänge nur als stumpfes Gegröhle betrachtet werden sollten. „Akustische Körperverletzung“, fast schon lustig. Wirklich lustig ist allerdings die Infografik, die mir diese nette Betrachtung geschenkt hat.

 

 

 

 

 

Kölns älteste Geschäfte

In Köln spriessen heutzutage die IT- und Medienstartups aus dem Boden. Doch es gibt auch in Köln Firmen, die schon beinah seit Jahrhunderten in Köln Ihren Sitz haben und auch heute noch bestehen. Manche waren erste Nischenanbieter, andere sind auch heute noch jedem weltweit bekannt.

Farina (Johann-Maria-Farina)

Bereits seit 1709 existiert die älteste Firma der Stadt Köln und die älteste Parfummanufaktur der Welt Farina. Das dort hergestellte „Kölnisch Wasser“ oder eben „Eau de Cologne“ ging um die Welt und war sowohl in Paris wie auch in Mailand und Barcelona und Übersee „chic“. Erst circa 100 Jahre später kam dann das berühmte „4711“, das sich aber nicht mehr im Besitz von Farina befindet. Dennoch erfreut sich auch noch heute 4711 und das richtige Kölnisch Wasser großer Beliebtheit und ist aus den Einkaufskörben der Touristen nicht mehr wegzudenken.
www.farina.eu

Betten Sauer Köln

Seit 1823 existiert Deutschlands ältestes Bettwarenfachgeschäft, die Firma Betten Sauer, in Köln. Wer Betten in Köln sucht ist im mittlerweile in 6. Generation der Familie Sauer geführten Betrieb in jedem Falle richtig. Nach mehreren Umzügen und Zwischenstationen z.B. neben dem Gürzenich und der großen Neugasse hat Betten Sauer mittlerweile seit über 50 Jahren seinen Sitz in Köln Brück. Wer gesunden und erholsamen Schlaf sucht sollte dort einmal vorbeischauen!
www.betten-sauer.de

Köln zelebriert Design

Immer im Januar verwandelt sich Köln zur Stadt, in der es um Design geht. Die Möbelmesse lockt Besucher aus der ganzen Welt an. Früher war Köln auch mal die wichtigste weil international ausgerichtete Messe der Branche. Das ist vorbei, Mailand führt. Dennoch lohnt es sich über die Messer zu gehen, auch für Nichtprofis.

In diesem Jahr stellen auch wieder die Küchenhersteller ihre immer cleaner werdenden Objekte aus. In jedem Fall kann man schön ins Träumen kommen beim Anblick der noblen Möbel, beispielsweise aus dem Hause eggersmann, oder noch teurer und vornehmer, poggenpohl. Für die qualitätsverliebten Designfreunde hält die Halle 11 genügend Designobjekte bereit. Von der Inszenierung überzeugt COR, bzw die Schwesterfirma Interlübke, die kalte Weisstöne mit hellem Naturholz kombinieren.

Neu ist, dass auch Raumtextilien präsentiert werden: Teppiche, Wandbehänge, Gardinen oder auch Plissees, wie sie etwa Kadeco zeigt.

Parallel zur Messe kann man sich auf Entdeckungstour durch die Passagen begeben. Zugegeben, ein Programm, das in früheren Jahren auch schon mal spannender war, etwa, als in den Spichernhöfen Designsonnenschirme gezeigt wurden. Derzeit entsteht ein Netzwerk für lokal beratende Raumausstatter. Seit einigen Jahren und immer erfolgreicher, zeigt der Kölner Designer Bernd Oette unter dem Label grassland in seinem neuen Ladengeschäft in Ehrenfeld Objekte, die mit Gras bewachsen sind. Klar: In Köln, der alljährlichen Designstadt am Rhein.

Köln von seiner stillen Seite – online

Anson’s * Bahnhof Messe/Deutz * Burger King, Schildergasse * C&A * Café Reichard * Die Flora * Diözesan-Caritasverband * Domforum * Flughafen Köln-Bonn * Galestro * Hotel Breslauer Hof * Kunibert der Fiese * Mayersche, Schildergasse * Mediterrano * Mexx * Museum Ludwig * Nordsee, Hohe Straße * Parkhaus P3, Flughafen Köln-Bonn * Pizzeria Grande Milano * Starbucks Coffee, Hauptbahnhof * Vecchia Trattoria * Verquer * WC Domplatte * WC Opernpassagen *

Ich will auch ein stilles Foto posten: Hier geht’s lang!

Warum lesen Sie Stadtblogs?

Meine Straße, deine Stadt, unsere Region. Webprojekte mit lokalem Bezug werden auch in Deutschland immer beliebter. In Zeiten zunehmender Globalisierungstendenzen und Begleiterscheinungen wie austauschbarer Geschäftsfilialen und standardisierter Restaurantketten, erfährt die Region eine Bedeutungsaufwertung als Identifikationsstifter. Dieser Prozess macht sich auch im Internet zunehmend bemerkbar.

Einzelne Bürger schreiben und lesen, was sie persönlich interessiert und bewegt. Sie stellen ihre persönliche Sichtweise der Dinge zur Diskussion und gestalten so die Identität eines Stadtteils und ihres persönlichen Umfeldes mit. Durch die differenzierte Sicht bieten solche „hyperlokalen“ Informationen Anlaufstellen für Zuziehende oder Urlauber. Es können differenzierte Eindrücke gewonnen werden, die nicht nur von Hochglanzprospekten geprägt sind. Als Nachrichtenquelle dienen Placeblogs Weggezogenen, die sich im Ausland befinden und auf Informationen aus erster Hand zurückgreifen möchten. In Abhängigkeit der Bekanntheit und Größe können Placeblogs das Image einer Stadt oder Region, gerade bei Ortsfremden mitprägen.

Für meine empirischen Daten bin ich auf die Mithilfe von Seitenbetreibern und Besuchern angewiesen. Ich betone, dass es sich hier um keine Marktforschung oder Spamadressen Akquise handelt. Ich nutze die Daten ausschließlich zur Anfertigung meiner wissenschaftlichen Arbeit und Sie werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich bedanke mich für Ihre Teilnahme. Über den Verlauf des Projektes können sie sich auf meinem Projektblog informieren.

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Bahn fahren ist ätzend

Nicht nur, daß einige Graffitis beim bloßen Hinschauen schon Schmerzen erzeugen, jetzt ist durch diese „Kunstart“ die Gesundheit der Kölner wahrlich gefährdet.

Ein neuer Trend in der „Graffiti-Szene“ macht sich breit: Etching

Beim sogenannten „Etching“ mit ätzender Flusssäure löst sich die Oberfläche der Materialien auf. Während mit den herkömmlichen Spraydosen Millionenschäden an Gebäuden und Bahnen entstehen, wird durch die neue Methode auch die Gesundheit der Personen gefährdet, die mit der gefährlichen Säure in Berührung kommen.

Der Kontakt der Haut mit der aggressiven Säure führt zu schweren Verätzungen auch tiefer Gewebsschichten und kann in besonders schlimmen Fällen sogar lebensbedrohliche Folgen haben.

Ziel der Sprayer sind vornehmlich KVB-Häuschen und die Fensterscheiben der Straßenbahnen.

Besonders gefährlich sind „Etchings“ wenn sie noch feucht sind. Aber auch noch Tage später sind die ätzenden Graffitis noch gefährlich, in dem sie mit Wasser befeuchtet werden. Das Einatmen der Dämpfe kann zu Verätzungen der Lunge führen.

Zwar ist seit einem halben Jahr in Köln kein neuer Fall von „Etching“ bekannt, aber es nicht auszuschließen, dass der gefährliche Trend auch in der Domstadt wieder Einzug erhält.

Quelle: Koeln.de