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Köln / Rodenkirchen: Freie Wähler kritisieren „autofeindliche Politik“ der Kölner Parteien.

„Ihre Verkehrspolitik ist zutiefst widersprüchlich und im Kern autofeindlich“, kommentiert Bezirksvertreter Torsten Ilg von den FREIEN WÄHLERN zwei verkehrspolitische Anträge der anderen Parteien in der Bezirksvertretung von Rodenkirchen:                                                         „Noch im Februar forderte die SPD in einem Antrag die konsequente Verfolgung illegal parkender Autos auf den Gehwegen im ganzen Stadtbezirk. Und zwar ohne zu differenzieren, ob es nicht im Einzelfall durchaus Sinn macht das Parken auf Gehwegen zu legalisieren, wie z.B. in Zollstock auf der Homburger Straße. Dort fehlt nämlich Parkraum, wie einige Anwohner der Genossenschaftswohnungen entlang der Vorgebirgstraße beklagt haben. Wir Freien Wähler wollten das deshalb dort legalisieren, CDU und SPD waren dagegen. Jetzt plötzlich fordern SPD und CDU Maßnahmen, die das Parken auf allen Gehwegen von Rodenkirchen regeln sollen. Das ist grotesk und steht im Widerspruch zum  Abstimmungsverhalten beider Parteien im Februar. Auch die Verwaltung kritisiert diesen verkehrspolitischen „Schlingerkurs“, weil die Maßnahme Personal bindet und Kosten erzeugt. Am Ende würden Parkplätze dadurch sogar fehlen. Eine glatte Mogelpackung also.“

Torsten Ilg (Freie Wähler) „Rodenkirchen ist nicht die Kölner Innenstadt!“

Die Kölner FREIEN WÄHLER sind auch weiterhin für die großzügige Duldung des Parkens auf jenen Gehwegen, die breit genug dafür sind. „Das hat sich für Rodenkirchen bewährt. Wir sind hier nicht in der Innenstadt. Wir setzen auf Pragmatismus und Menschenverstand. Deswegen lehnen wir in diesem Zusammenhang auch den Antrag von FDP und GRÜNEN ab, der stadtauswärts eine komplette Verlagerung des parkenden Verkehrs an der Alteburger Straße/Ecke Klerschweg auf die Fahrbahn beinhaltet. Im Kreuzungsbereich zum Bayenthalgürtel fallen dadurch aufgrund der Ampel Parkplätze weg. Außerdem benötigt die Feuerwehr für ihre Ausfahrt an der Alteburger Straße einen großen Wendekreis, den parkende Autos verengen würden. Das ist gefährlich.“

Beide Anträge belegen aus Sicht von Torsten Ilg die planlose und im Kern autofeindliche Verkehrspolitik der anderen Parteien. Ziel sei es, die „knallharte Verbannung“ von Autos aus dem Stadtbild von Rodenkirchen nach dem Vorbild der Innenstadt vorzubereiten.

„Wir FREIEN WÄHLER machen da nicht mit“, stellt Ilg klar.